Externe Grafikkarten – was sie können und wer sie braucht

Wer viel unterwegs ist, möchte die Vorteile eines Notebooks nutzen, hierbei aber nicht auf die Geschwindigkeit und Grafik-Power eines Desktop-PCs verzichten. Hier sind externe Grafikkarten eine gute Lösung. Aber auch für Gamer, die über einen mittelmäßigen Rechner verfügen oder über ihr Notebook spielen sind solche externen Grafikkarten sehr sinnvoll.  Gerade wenn man sich für einen Super Wide Monitor entschieden hat, reicht die Leistung des Grafikchips bei manchen Anwendungen einfach nicht mehr aus. Schließlich müssen hier über 4 Mio. Pixel (bei einer Auflösung von 3.840 x 1.080 Pixel) bewegt werden. Bei den größeren Modellen (mit einer Auflösung von 5.120 x 1.440 Pixel) sind es sogar weit über 7 Mio. Da kommt so mancher On-Board-Grafikchip ins Straucheln. Wichtig ist es, auf die geeigneten Übertragungskanäle zu achten und darauf, dass die Karte die passenden Anschlüsse besitzt.

Aufgaben von externen Grafikkarten

Oftmals haben Notebooks eine verminderte Leistung im Vergleich zu einem Desktop-PC. Das liegt häufig daran, dass heiße Luft nicht schnell genug abgeleitet werden kann. Grund hierfür ist das zu geringe Platzangebot. Hier können externe Grafikkarten helfen. Eine ausgelagerte Karte bietet eine Vielzahl an Anschlüssen und eine Stromversorgung. Auf diese Weise kann für mehr Leistung bei verschiedenen Aufgaben gesorgt werden.

Gerade für Gamer, die einen der neuen Super Wide Monitore für ihre Spiele nutzen, ist so eine externe Grafikkarte sinnvoll. Sie macht es nämlich möglich, für eine passgenaue Übertragung zu sorgen und Verzögerungen und Einschränkungen bei den Spielen zu verhindern. Das ist gerade für alle sinnvoll, die aufgrund von Vorteilen bei der Mobilität mit einem kleinen Laptop arbeiten oder deren Rechner von Hause aus nur eine eingeschränkte Leistung mitbringen. Durch eine hochwertige externe Grafikkarte lassen sich so Einschränkungen beim Spielen vermeiden.

Auf die Übertragung kommt es an

Damit eine externe Grafikkarte alle gewünschten Leistungen erbringen kann, ist es wichtig, dass sie über eine Vielzahl an Anschlüssen verfügt. Häufig ist das bei solchen Tools mittlerweile der Fall. Diese besitzen zum Beispiel eine eigene Stromversorgung, um zuverlässig mit Energie versorgt werden zu können. Außerdem sind viele PCI-Express-Slots vorhanden. Eine große Zahl an Modellen wartet zudem mit USB-Anschlüssen und einem Ethernet-Port auf. Somit kann so eine externe Grafikkarte als kleiner PC genutzt werden, der nur noch auf die CPU und die Festplatte eines Rechners zugreift.

Für Gamer ist es wichtig, dass die Karte mit Thunderbolt 3 arbeitet. Hierüber gelingt die Übertragung mit 5GB pro Sekunde, wohingegen zumeist nur 1,4 GB pro Sekunde benötigt werden. Zudem tritt eine sehr geringe Latenz auf, was bei Spielen häufig den entscheidenden Vorteil bringt. Eine weitere Stärke ist, dass der Akku des Laptops über Thunderbolt während des Spielens aufgeladen wird. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass diese Technologie nach wie vor noch recht teuer ist. Außerdem besitzen einige Rechner noch keine Thunderbolt 3 Schnittstelle, sodass diese gar nicht genutzt werden kann.

Welche externe Grafikkarte ist die Richtige?

Beim Kauf einer externen Grafikkarte oder einem passenden Gehäuse für externe Unterbringung müssen verschiedene Kriterien berücksichtigt werden. Entscheidend ist beispielsweise der Anschluss. Viele Arbeiten mit Thunderbolt 3, andere sind jedoch proprietär. Ebenfalls wichtig ist das verwendete Netzteil. Einige Modelle liefern 450 Watt, andere bringen 500 Watt oder sogar 600 Watt – bei Super Wide Monitoren sollte daran nicht gespart werden. Zudem sollte beim Kauf auf die verschiedenen weiteren Anschlüsse geachtet werden. 3 x USB 3.0 gehört heutzutage zum Standard, teilweise liegen sogar vier Anschlüsse vor. Auch Ethernet ist äußerst nützlich, falls man keine ausreichende WLAN-Abdeckung besitzt und beispielsweise beim Gaming auf eine schnelle Datenübertragung angewiesen ist. Um möglichst flexibel zu sein, kann auch auf die Abmessungen und das Gewicht geachtet werden. Meist werden solche eGPUs oder eGfx aber stationär auf dem Schreibtisch betrieben. Allerdings machen all diese Merkmale auch einen Preisunterschied aus. So sind externe Grafikkarten und die Gehäuse dafür zwischen 200-700 € zu haben.

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